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"Neue Burse" - ein Best Practice - Beispiel des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal

Ausgangspunkt

Das Studentenwohnheim "Burse", 1977 mit 611 Wohnplätzen in zwei Kreuzbauten à 6 Etagen errichtet, war 1999 von innen und außen sanierungs- und modernisierungsreif:

  • die Plattenfassade war schlecht gedämmt und undicht
  • kleine Fenster brachten wenig Licht
  • Wohngruppen mit 16 Personen und Sanitäreinheiten für 32 Personen waren nicht mehr bedarfsgerecht

Ziele

  • statt 2 Kreuzbauten 4 selbständige Häuser
  • 630 Vollappartements mit Küche und Bad/WC
  • Gebäudehülle im Niedrigenergiestandard (für den 1.Bauabschnitt 1999/2000) bzw. Passivhausstandard (für den 2.Bauabschnitt 2001/2002)
  • Komplett neue Haustechnik.

Maßnahmen

Der zusätzliche Platz für Küche und Bad/WC in jedem Appartement wurde ohne Verlust an Zimmern - dadurch geschaffen, dass nach Entfernung der Plattenfassade die Zimmer nach außen hin um ca. 2 Meter verlängert wurden und die neue Fassade davor gesetzt wurde. Die neue Fassade wurde im ersten Bauabschnitt nach den Kriterien für Niedrigenergiestandard gedämmt, im 2.Bauabschnitt noch stärker nach den Kriterien für Passivhäuser (hier konnte deshalb weitgehend auf statische Heizung verzichtet werden, dafür wurde eine Be- und Entlüftung mit hochgradiger Wärmerückgewinnung eingebaut).

Ergebnisse

Reduzierung der Heizenergieverbräuche beim 1.Bauabschnitt auf (nicht "um") 25%, beim Passivhaus auf (nicht um) ca. 15%.
Kosten: 3/4 der Neubaukosten.
Die Maßnahme erhielt insgesamt vier Preise (Bauherrenpreis, Gute Bauten, Zukunft Wohnen, Deutschen Holzbaupreis).

Ansprechpartner

Fritz Berger, Geschäftsführer Hochschul-Sozialwerk Wuppertal
E-Mail: berger@hsw․uni-wuppertal
Telefonnummer: 0049(0)202/439-2561